Urlaub im Norden

Letzten Dienstag sind wir aus unserem dreiwöchigen Urlaub aus Upstate New York und Ontario, Kanada zurückgekommen. Devon hat in Ithaca, New York State, eine alte Freundin, die sie seit langem mal wieder besuchen wollte. Deshalb haben wir dort in der Nähe (so im Umkreis von 1000 km) unseren gesamtem Sommerurlaub verbracht, damit sich der Flug dahin auch lohnt.

Wasserfall im Letchworth State Park in Upstate New York

New York State ist voller Schluchten und Wasserfälle. Jeden Tag haben wir Ausflüge zu verschiedenen Wasserfällen und Klammen gemacht. Ansonsten hat mich die Natur und die Landschaft an Mitteleuropa erinnert. In vielen Klammen konnte man auch baden, was wir gerne gemacht haben.

Eine der vielen Klammen in der Finger Lake Region.

Wasserfall mit See in der Finger Lake Region in Upstate New York.

Als wir glaube ich so ziemlich jeden Wasserfall und jede Klamm in der Finger Lake Region besucht hatten, sind wir noch nach Kanada gefahren. Auf dem Weg dahin sind wir außerdem zu den Niagara Wasserfällen gefahren. Das war dann aber der letze Wasserfall auf dieser Reise. Die rechte Seite im Dunst ist schon Kanada.

Niagara Wasserfall.

Wir wollten das Wochenende in Toronto verbringen und das Stadtleben genießen. Bei der Einreise nach Kanada gab es aber einige Schwierigkeiten für mich. Die Grenzbeamte der Kanadier sind auch ziemlich unfreundlich. Generell sind die Leute dort oben im Norden, New York eingeschlossen, sowieso deutlich unfreundlicher als hier in Texas. An der Grenze zu Kanada mussten wir nochmal umdrehen, damit ich eine Email ausdrucke, in der steht, dass ich die Verlängerung der Greencard  beantragt habe. Ich war darüber etwas verwundert, denn ich hätte nicht gedacht, dass die Kanadier sich für meine Aufenthaltsgenehmigung in den USA interessieren. Schließlich hatte ich ja meinen deutschen Reisepass dabei. Na gut, mit einer Stunde Zeitverlust konnten wir dann doch noch nach Toronto.

Sicht auf das Stadtzentrum von Toronto von der vorgelagerten Insel.

Dort in Toronto haben Devon und ich wieder festgestellt, dass wir diese riesigen amerikanischen Städte gar nicht mögen: Zu stressig, laut und teuer. Das Parken vor dem Hostel hat für einen Tag 45 Dollar gekostet. In Austin, Texas parken wir fast immer umsonst und wenn es mal ‘was kostet, dann so im die 2 Dollar. Ok, die Aussicht auf das Stadtzentrum von Toronto ist zwar nett, aber wohnen möchte ich da nicht. Generell habe ich nochmal gesehen, das Austin eine ziemlich coole Stadt ist und der Umzug nach Austin wirklich eine gute Entscheidung war.

Danach waren wir noch in Ottawa und anschließend auf einem extrem natürlichen Campingplatz im Nichts in Ontario ca. 70 km westlich von Ottawa. Wie alles in Kanada war der Campingplatz auch dreimal so teuer wie texanische Campingplätze. Die Natur dort haben wir aber sehr genossen und auf dem Campingplatz hatten wir eine ganze Insel nur für uns.

Zeltplatz in Ontario mit eigener Insel.

See an unserem Zeltplatz in Ontario.

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