Haus 1 ist fertig

So, das Haus ist jetzt wirklich bis auf wenige Kleinigkeiten fertig. Letzten Montag war die letzte Inspektion, die Endabnahme, die von der Siedlung hier verlangt wird. Ab jetzt dürfen wir endlich legal in unserem Haus wohnen. Die letzten zwei Monate haben wir riskiert, eine Strafe zu zahlen, hätte die Siedlungsverwaltung es mitbekommen. Zum glück verstehen wir uns mit den meisten Nachbarn gut, so hatten die keinen Grund uns zu verpfeifen. Möbel fehlen natürlich auch noch, aber jetzt steht erstmal ein längerer Aufenthalt in Deutschland an.

Wohnzimmer

Wohnzimmer

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Hard work is bearing fruit

In the past 24 hours, I have learned that I will officially teach German again next year at UT, I received a DAAD German Studies Research Grant for research this summer in Germany, and I had presentation proposals accepted to the POD Conference for educational developers and the ACTFL Conference for foreign language instructors.

We’re also really close to passing the final house inspection for the certificate of occupancy. We’ve been living there since Februrary (shh! don’t tell!), and it just gets better every day.

Evolution of a home office

Here are some photos of my home study space over the course of the last 3-4 weeks. On Wednesday, I finally completed a space that has both a (camping) table and chair AND a bookshelf where I’ve organized resources relevant to my doctoral exams. Before that, I was moving around between the office and guest bedroom, depending on where Elmar was installing carpet. I even used the bathroom to house my bookshelf!

20150225_office

2/25/15 – office with unfinished floor

20150301_office

3/1/15 bookshelf in bathroom

20150304_office

3/4/15 – working in guest bedroom with unfinished floor

20150311_office

3/11/15 – carpeted office with camping table and bookshelf

 

Fliesen, Farbe und mehr

Ich hab ja schon lange nichts mehr geschrieben. Ich hab einfach keine Zeit! Denn neben dem Bauen habe ich ja auch noch meinen Vollzeitjob an der Uni. Zum glück ist der Job nur offiziell Vollzeit und ich kann jeden zweiten Tag am Bau arbeiten. Damit’s nen bischen schneller geht, hab ich jetzt noch zwei weitere Leute eingestellt. Erst einen Fliesenleger, ein neu gegeüber meiner Baustelle zugezogener Nachbar. Er kam genau zu dem Zeitpunkt, an dem es langsam an’s Fliesenlegen ging, rüber und hat seine Arbeitskraft angeboten. Er hat ‘n bischen auf Mitleid gemacht so mit “brauch nen Job und hab vier Kinder”. Das Geld wollte er im Voraus, und ich war so doof und bin drauf reingefallen. Seitdem sehe ich ihn nur alle paar Tage mal für einige Stunden zum Arbeiten und das Fliesenlegen zieht sich hin. Aber er versichert mir, dass er es noch zu Ende bringt. Und für den Holzboden hab ich ihn auch schon bezahlt, den er danach machen will. Die Frage ist nur wann. Bei ihm sind es immer “In zwei Wochen ist alles fertig…” Er hat auch immer Ausreden parat, warum er die letzten Tage nur so wenig da war. Aber die nächsten Tage hat er dann vor, richtig ranzuklotzen. Das war bisher aber immer nur eine leere Versprechung. Mittlerweile glaube ich ihm gar nichts mehr, da er wirklich nach Strich und Faden lügt. Letzten Samstag hab ich ihm dann einen Brief per Einschreiben geschickt. Wenn er so weitermacht, kommt er noch vor Gericht. Mal gucken, ob ihn das motiviert. Er hat wieder versprochen, morgen und am Wochenende richtig ranzuklotzen.

Fliesenlegen. Ab und zu ist er mal da, der Fliesenleger.

Fliesenlegen. Ab und zu ist er mal da, der Fliesenleger.

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Wochenenden sind ab jetzt gestrichen

Der Bau zieht sich hin und ich halte unsere kleine Wohnung nicht mehr aus. Daher geh ich jetzt an allen meinen freien Tagen zur Baustelle zum Arbeiten, damit das Haus endlich fertig wird. Seit einigen Tagen sieht es auch schon fast bewohnbar aus und ich freu mich schon drauf.

Unser Haus, fast fertig

Unser Haus, fast fertig. (Foto: Dank an unseren baldigen Nachbarn, der eine Flugdrohne mit Kamera hat)

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Die Arbeit türmt sich auf

Im Moment hab’ ich richtig viel zu tun. Ganz im Gegensatz zu vor zwei Monaten. Aber jetzt türmt sich die Arbeit in allen bereichen. Mein neuer Job als Physikdozent an der Fachhochschule nimmt jetzt Zeit in Anspruch und auf der Baustelle gibt es jetzt einiges zu tun für mich. Und dann hatte ich noch zusätzlichen Papierkram zu erledigen: Beim Amt wegen der Grundbesitzsteuer, Zeugnis aus Dresden für den neuen Job, Fahrsicherheitstraining wegen zu schnell Fahren, andere Jobbewerbung und Vorstellungsgespräch.

Das hätte ich eigentlich schon korrigieren müssen.

Das hätte ich eigentlich schon korrigieren müssen.

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My roleplay with debt and poverty: The American way of life

Elmar and I have been waiting on our savings from Germany for two months. Our current salaries would be enough for us to squeak by while preserving our current, relatively non-consumerist lifestyles (especially by US standards for white, educated professionals). Except that we’re building a house.

Creative Commons photo courtesy flickr user Images_of_Money, found on http://www.pbs.org/newshour/making-sense/why-isnt-there-a-single-world/

Creative Commons photo from flickr user Images_of_Money, found on http://www.pbs.org/newshour/making-sense/why-isnt-there-a-single-world/

While we have great credit scores, our impermanent jobs in academia prevent us from getting a home loan. So we’re building ourselves. Continue reading

Dachdecken

Letzte Woche habe ich mit dem Dachdecken angefangen. Nachdem ich die Preise dafür gesehen habe, habe ich mich entschieden, es selbst zu machen. Außerdem wollte ich schon die ganze Zeit irgendwas direkt am Hausbau selber machen, was aber bisher nicht ging. Entweder ging es nicht alleine, oder ich hatte überhaupt keine Ahnung, oder es war nicht erlaubt. Ok, vom Dachdecken hatte ich auch keine Ahnung, aber es erschien mir ziemlich simpel. Bisher klappts ganz gut und macht auch Spaß – so in 15 Metern über den Felsen.

Dachdecken mit dem neuen Nachbar.

Dachdecken mit dem neuen Nachbar.

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Materialengpass

Vor zwei Wochen ging es dann los mit den Wänden. Eigentlich wollte ich vorher noch die Carportzufahrt tiefer baggern lassen. Die Zufahrt endet noch einen Meter überm Carport, wie man auf dem Foto unten sieht. Hab´aber keinen Baggerfahrer so schnell gefunden. Nach einigen Tagen vergeblicher Suche hab ich mich entschieden, dann erstmal mit der Wänden anzufangen, da ich dafür schon jemanden gefunden habe. Ein Freund von mir hat Kontakt zu einem Zimmermann, der mir die Wände baut. (Die Wände werden hier aus Holz gebaut.) Dann war nach einer Woche aber wieder Pause auf der Baustelle, da ich auf besondere Balken warten musste, die der Holzhändler nicht vorrätig hatte.

So sah unser Haus gestern aus. Die Zimmerleute haben gerade mit dem Obergeschoss angefangen.

So sah unser Haus gestern aus. Die Zimmerleute haben gerade mit dem Obergeschoss angefangen.

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