Pace Bend Park

Letzte Woche haben wir einen Ausflug zum Pace Bend Park gemacht. Von Austin aus braucht man nur 45 Minuten mit dem Auto dorthin. Diesen Park kann ich wirklich sehr empfehlen, da es dort kilometerlange Sandstrände am Colorado River, mehrere einsame Buchten an Felsstränden (die allerdings wegen des niedrigen Wasserstands im Moment trocken sind) und viele Wanderwege in der hügeligen Landschaft des Texas Hill Country gibt. Der Park ist wirklich sehr groß und man darf dort sogar Zelten, was wir uns auch für ein anderes Mal vorgenommen haben.

Wir im Pace Bend Park

Wir haben dort einen ganzen Tag verbracht. Erstmal sind wir an verschiede Stellen mit dem Auto gefahren um uns die Steilküste anzugucken und um uns einen Überblick über das Gelände zu verschaffen.

Später dann haben wir einen Strandspaziergang gemacht und uns danach dann einfach auf unseren mitgebrachten Liegen zum Lesen niedergelassen und ab und zu zum Abkühlen in’s Wasser gesprungen. Ein typischer Strandtag. Um ein ruhiges Plätzchen zu finden, musste man sich vom Zufahrtsweg etwas entfernen und in ein extra abgegrenztes Naturreservat gehen. Denn in Texas ist es üblich, dass man auf nicht extra abgegrenzten Stränden mit dem Auto fahren darf und die Leute das dann auch machen.

Das führt dann auch zu üblichen Schauspielen, wenn die Jugendlichen dann in Sanddünen oder im Treibsand mit ihren Autos stecken bleiben. Da hilft es dann auch nicht, wenn man einen Jeep hat. Wir haben ein Auto gesehen, das beim Wegfahren seitlich das Ufer bis auf wenige Zentimeter hinuntergerutscht ist.

Bootsanker beim Strandspaziergang gefunden

Mein Fundstück des Tages: ein Bootsanker. Durch die Dürreperiode seit den letzten paar Jahren hier in Texas sind die Ufer der Seen und Flüsse zurückgetreten und haben den Anker freigelegt.

 

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