Fliesen, Farbe und mehr

Ich hab ja schon lange nichts mehr geschrieben. Ich hab einfach keine Zeit! Denn neben dem Bauen habe ich ja auch noch meinen Vollzeitjob an der Uni. Zum glück ist der Job nur offiziell Vollzeit und ich kann jeden zweiten Tag am Bau arbeiten. Damit’s nen bischen schneller geht, hab ich jetzt noch zwei weitere Leute eingestellt. Erst einen Fliesenleger, ein neu gegeüber meiner Baustelle zugezogener Nachbar. Er kam genau zu dem Zeitpunkt, an dem es langsam an’s Fliesenlegen ging, rüber und hat seine Arbeitskraft angeboten. Er hat ‘n bischen auf Mitleid gemacht so mit “brauch nen Job und hab vier Kinder”. Das Geld wollte er im Voraus, und ich war so doof und bin drauf reingefallen. Seitdem sehe ich ihn nur alle paar Tage mal für einige Stunden zum Arbeiten und das Fliesenlegen zieht sich hin. Aber er versichert mir, dass er es noch zu Ende bringt. Und für den Holzboden hab ich ihn auch schon bezahlt, den er danach machen will. Die Frage ist nur wann. Bei ihm sind es immer “In zwei Wochen ist alles fertig…” Er hat auch immer Ausreden parat, warum er die letzten Tage nur so wenig da war. Aber die nächsten Tage hat er dann vor, richtig ranzuklotzen. Das war bisher aber immer nur eine leere Versprechung. Mittlerweile glaube ich ihm gar nichts mehr, da er wirklich nach Strich und Faden lügt. Letzten Samstag hab ich ihm dann einen Brief per Einschreiben geschickt. Wenn er so weitermacht, kommt er noch vor Gericht. Mal gucken, ob ihn das motiviert. Er hat wieder versprochen, morgen und am Wochenende richtig ranzuklotzen.

Fliesenlegen. Ab und zu ist er mal da, der Fliesenleger.

Fliesenlegen. Ab und zu ist er mal da, der Fliesenleger.

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Wochenenden sind ab jetzt gestrichen

Der Bau zieht sich hin und ich halte unsere kleine Wohnung nicht mehr aus. Daher geh ich jetzt an allen meinen freien Tagen zur Baustelle zum Arbeiten, damit das Haus endlich fertig wird. Seit einigen Tagen sieht es auch schon fast bewohnbar aus und ich freu mich schon drauf.

Unser Haus, fast fertig

Unser Haus, fast fertig. (Foto: Dank an unseren baldigen Nachbarn, der eine Flugdrohne mit Kamera hat)

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Neuer Job

Ich dachte, ich könnte mich jetzt mehr auf das Bauen konzentrieren, wo mein Sommervertrag als Professor an der Fachhochschule gerade ausgelaufen ist. Dann kam auf einmal aus dem Nichts, wahrscheinlich von einer meiner alten Bewerbungen, eine einzeilige Email, ob ich noch an der Dozentenstelle an der Uni im Nachbarort interessiert bin. Ja klar! Die Email hatte ich erst nachts gesehen. Am nächsten morgen hab’ ich dann angerufen und die Stelle bekommen. Nur der Provost musste noch zustimmen.

Netter kleiner Campus der Texas State Uni mit 35 Tausend Studenten.

Netter kleiner Campus der Texas State Uni mit 35 Tausend Studenten.

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Die Arbeit türmt sich auf

Im Moment hab’ ich richtig viel zu tun. Ganz im Gegensatz zu vor zwei Monaten. Aber jetzt türmt sich die Arbeit in allen bereichen. Mein neuer Job als Physikdozent an der Fachhochschule nimmt jetzt Zeit in Anspruch und auf der Baustelle gibt es jetzt einiges zu tun für mich. Und dann hatte ich noch zusätzlichen Papierkram zu erledigen: Beim Amt wegen der Grundbesitzsteuer, Zeugnis aus Dresden für den neuen Job, Fahrsicherheitstraining wegen zu schnell Fahren, andere Jobbewerbung und Vorstellungsgespräch.

Das hätte ich eigentlich schon korrigieren müssen.

Das hätte ich eigentlich schon korrigieren müssen.

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World Cup 2014 and 2006

The last time I was in the US for a soccer World Cup was 2002. I had just graduated from Boston University and was living on Comm Ave. that summer. No one knew why people were driving, honking, and flying the Brazilian flag at 6 am on a Sunday. It turns out Brazil had just won the World Cup against Germany, 2-0, and the time difference to host country, Japan, is 14 hours.

Creative Commons image from http://www.onsitereview.ca/storage/HISTORY%20WORLD%20CUP%20BALLS%203.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1402418155697

Creative Commons image from http://www.soccerballworld.com/HistoryWCBalls.htm

Today, Germany defeated Brazil 7-1 in the semi-finals of the 2014 World Cup. And Americans were watching. I’ve been surprised at the fervor with which people are following games here in Austin. There are viewing parties in bars and offices. People care. In fact, Elmar even cares here more than he ever did in Germany because it’s been a good way to chat with his students and colleagues at ACC and ITT. While I’ve enjoyed watching games in English and Spanish, my heart is with cheering on Germany at “Public Viewings” in Dresden. Continue reading