Wochenenden sind ab jetzt gestrichen

Der Bau zieht sich hin und ich halte unsere kleine Wohnung nicht mehr aus. Daher geh ich jetzt an allen meinen freien Tagen zur Baustelle zum Arbeiten, damit das Haus endlich fertig wird. Seit einigen Tagen sieht es auch schon fast bewohnbar aus und ich freu mich schon drauf.

Unser Haus, fast fertig

Unser Haus, fast fertig. (Foto: Dank an unseren baldigen Nachbarn, der eine Flugdrohne mit Kamera hat)

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Neuer Job

Ich dachte, ich könnte mich jetzt mehr auf das Bauen konzentrieren, wo mein Sommervertrag als Professor an der Fachhochschule gerade ausgelaufen ist. Dann kam auf einmal aus dem Nichts, wahrscheinlich von einer meiner alten Bewerbungen, eine einzeilige Email, ob ich noch an der Dozentenstelle an der Uni im Nachbarort interessiert bin. Ja klar! Die Email hatte ich erst nachts gesehen. Am nächsten morgen hab’ ich dann angerufen und die Stelle bekommen. Nur der Provost musste noch zustimmen.

Netter kleiner Campus der Texas State Uni mit 35 Tausend Studenten.

Netter kleiner Campus der Texas State Uni mit 35 Tausend Studenten.

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Die Arbeit türmt sich auf

Im Moment hab’ ich richtig viel zu tun. Ganz im Gegensatz zu vor zwei Monaten. Aber jetzt türmt sich die Arbeit in allen bereichen. Mein neuer Job als Physikdozent an der Fachhochschule nimmt jetzt Zeit in Anspruch und auf der Baustelle gibt es jetzt einiges zu tun für mich. Und dann hatte ich noch zusätzlichen Papierkram zu erledigen: Beim Amt wegen der Grundbesitzsteuer, Zeugnis aus Dresden für den neuen Job, Fahrsicherheitstraining wegen zu schnell Fahren, andere Jobbewerbung und Vorstellungsgespräch.

Das hätte ich eigentlich schon korrigieren müssen.

Das hätte ich eigentlich schon korrigieren müssen.

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World Cup 2014 and 2006

The last time I was in the US for a soccer World Cup was 2002. I had just graduated from Boston University and was living on Comm Ave. that summer. No one knew why people were driving, honking, and flying the Brazilian flag at 6 am on a Sunday. It turns out Brazil had just won the World Cup against Germany, 2-0, and the time difference to host country, Japan, is 14 hours.

Creative Commons image from http://www.onsitereview.ca/storage/HISTORY%20WORLD%20CUP%20BALLS%203.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1402418155697

Creative Commons image from http://www.soccerballworld.com/HistoryWCBalls.htm

Today, Germany defeated Brazil 7-1 in the semi-finals of the 2014 World Cup. And Americans were watching. I’ve been surprised at the fervor with which people are following games here in Austin. There are viewing parties in bars and offices. People care. In fact, Elmar even cares here more than he ever did in Germany because it’s been a good way to chat with his students and colleagues at ACC and ITT. While I’ve enjoyed watching games in English and Spanish, my heart is with cheering on Germany at “Public Viewings” in Dresden. Continue reading

Trans issues

Recently, I’ve been thinking about dissertation topics in a more concrete way. Right now I’m thinking about examining the effect of drama-based instruction techniques in undergraduate foreign language courses on students’ transcultural competence, that is, their abilities to function across cultures. Specifically, I’d like to focus on students’ abilities to recognize their perspective from within their own cultural membership and to open themselves to the perspectives of people from cultures different than their own. While this may never result in complete understanding, empathy is an important trait of social interaction.

But I’ve also been thinking of another trans lately: transgender.

Ferran Esteve/ Flickr Creative Commons

Ferran Esteve/ Flickr Creative Commons

 

First, let’s talk terminology. To be transgender means that a person’s gender identity is different than the identity assigned at birth. Sexuality and anatomy are different issues. Gender/transgender refers to culture: social behaviors, identity and perceptions.

There was a Time Magazine cover recently titled “The Transgender Tipping Point: America’s next civil rights frontier”.  While the story by Katy Steinmetz was a balanced mix of background information, statistics, and stories about the experiences of a few diverse individuals, I found the most interesting quote to be a detail in parentheses: “(This article will use the names, nouns and pronouns preferred by individuals, in accordance with TIME’s style)”. That’s an important linguistic decision that shows respect and normalcy.

I too want to tell stories of three transgender women from my perspective as an outsider, a cis female. I offered to change their names to protect their privacy, but all three of these women gave me their explicit permission to use their real names. I like this, as I can write in greater detail without having to change their stories to protect their identities. Also, their willingness and relative nonchalance about being open indicates something good about the current state of US society.

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My roleplay with debt and poverty: The American way of life

Elmar and I have been waiting on our savings from Germany for two months. Our current salaries would be enough for us to squeak by while preserving our current, relatively non-consumerist lifestyles (especially by US standards for white, educated professionals). Except that we’re building a house.

Creative Commons photo courtesy flickr user Images_of_Money, found on http://www.pbs.org/newshour/making-sense/why-isnt-there-a-single-world/

Creative Commons photo from flickr user Images_of_Money, found on http://www.pbs.org/newshour/making-sense/why-isnt-there-a-single-world/

While we have great credit scores, our impermanent jobs in academia prevent us from getting a home loan. So we’re building ourselves. Continue reading

Dachdecken

Letzte Woche habe ich mit dem Dachdecken angefangen. Nachdem ich die Preise dafür gesehen habe, habe ich mich entschieden, es selbst zu machen. Außerdem wollte ich schon die ganze Zeit irgendwas direkt am Hausbau selber machen, was aber bisher nicht ging. Entweder ging es nicht alleine, oder ich hatte überhaupt keine Ahnung, oder es war nicht erlaubt. Ok, vom Dachdecken hatte ich auch keine Ahnung, aber es erschien mir ziemlich simpel. Bisher klappts ganz gut und macht auch Spaß – so in 15 Metern über den Felsen.

Dachdecken mit dem neuen Nachbar.

Dachdecken mit dem neuen Nachbar.

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Materialengpass

Vor zwei Wochen ging es dann los mit den Wänden. Eigentlich wollte ich vorher noch die Carportzufahrt tiefer baggern lassen. Die Zufahrt endet noch einen Meter überm Carport, wie man auf dem Foto unten sieht. Hab´aber keinen Baggerfahrer so schnell gefunden. Nach einigen Tagen vergeblicher Suche hab ich mich entschieden, dann erstmal mit der Wänden anzufangen, da ich dafür schon jemanden gefunden habe. Ein Freund von mir hat Kontakt zu einem Zimmermann, der mir die Wände baut. (Die Wände werden hier aus Holz gebaut.) Dann war nach einer Woche aber wieder Pause auf der Baustelle, da ich auf besondere Balken warten musste, die der Holzhändler nicht vorrätig hatte.

So sah unser Haus gestern aus. Die Zimmerleute haben gerade mit dem Obergeschoss angefangen.

So sah unser Haus gestern aus. Die Zimmerleute haben gerade mit dem Obergeschoss angefangen.

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Fundament ist fertig

Am Montag ist das Fundament fertig geworden. Nachdem die Klemptner die Rohre unter der Bodenplatte verlegt hatten hat es dann doch noch etwas länger gedauert, als ich gedacht hatte. Ich musste auch auf vier verschiedene Inspektionen warten, die vor dem Betongießen gemacht werden mussten. Außerdem musste noch mehr Erde angehäuft werden und ein Termitenschuttz installiert werden, bevor die Bodenplatte gegossen werden konnte.

Fundament ist fertig

Fundament ist fertig

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